Beschmutzung von Puerto de la Cruz durch kanarischen Wanderführer

IMG_1666Seit Jahren stellen wir immer wieder fest, dass eine bestimmte kanarische Wanderfirma in Zeitabständen immer wieder die Flyer von Aventura Wandern in kleine Stücke zerfetzt und diese wie wild auf der Straße, Wege oder Grünanlagen in Puerto de la Cruz wirft. Wir sammeln selbstverständlich alles wieder ein und lassen uns durch solche kindischen, primitiven Aktionen nicht einschüchtern.

So komme ich (Jörg) am 26.03.15 früh auf den Busbahnhof in Puerto de la Cruz. Auf einer Länge von bestimmt 100m sind unsere Flyer in kleinen Schnipseln auf dem Fußweg zerstreut. Es ist vollkommen unverständlich, dass ein Einheimischer Canario so seine Stadt schändet.
Jetzt werdet Ihr fragen, woher wir wissen, wer es war? Ja, wir haben darüber auch Bilder. Nur möchten und dürfen wir diese Bilder nicht veröffentlichen.

Wenn Ihr damit auch Erfahrungen gemacht habt, würden wir uns über einen Kommentar freuen.

P.S. Wir möchten hier eundeutig mitteilen, dass es auf Teneriffa sonst keinerlei Ausländerfeindlichkeit gibt. Auch wir werden von allen Canarios sehr freundlich und zuvorkommend behandelt.

Zehn goldene Regeln für Wanderer

DSCN9103Im Wochenblatt 222/2015 haben wir diesen hervorragenden Beitrag gefunden, den wir hier ungekürzt wiedergeben.

Wer die landwirtschaftliche Schönheit und Vielfalt der Kanaren genießen möchte, sollte sich zu seiner eigenen Sicherheit an zehn goldene Regeln halten:
1. Wandern Sie nie alleine. Auf den Inseln gibt es ein großes Angebot an Wanderungen in Gruppen mit kundigen Wanderführern
2. Falls Sie dennoch alleine aufbrechen, teilen Sie jemanden mit, wohin Sie gehen und wann Sie zurückkommen werden
3. Wandergruppen sollen während der Wanderung stets zusammenbleiben
4. Nicht ohne (aufgeladenes!) Handy aufbrechen, damit im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann. Aber Achtung! In den Bergen Teneriffas ist oft kein Handyemfang.
5. Im Falle eines Unfalls bzw. Notfalls beim Anruf in der Rettungsleitstelle 1-1-2 klar und deutlich Auskunft geben und nicht konfus und aufgeregt den Standort wechseln, da dann eine vorhandene Verbindung zusammenbrechen könnte
6. Ein Verbandskasten (Tasche) sollte zur Standartausrüstung gehören
7. Informieren Sie sich vorab über die Wettervorhersage und nehmen Sie eventuelle Wetterwarnungen ernst. Im Internet kann man unter www.aemet.es die Vorhersage für mehrere Tage abrufen. Bei widrigen Wetterverhältnissen verschieben Sie die Wanderung und gehen Sie kein Risiko ein.
8. Verlassen Sie nie die markierten Wanderwege.
9. Tragen Sie zweckmäßige Kleidung und festes Schuhwerk. Feste Schuhe mit Profilsohle (keine Sandaletten – auch keine Wandersandaletten!). Durch die Mascaschlucht und zun Teideaufstieg knöchelhohe Wanderstiefel. Bedenken Sie, dass es auch auf den Kanaren im Winter in den Höhenlagen kalt werden kann.
10. Legen Sie regelmäßig Pausen ein. Stärken Sie sich und führen Sie ihren Körper ausreichend Flüssigkeit zu. Nehmen Sie 1-2 Liter Wasser pro Person mit.

Die „rot“ hinterlegten Worte sind eine Ergänzung von Aventura Wandern.
Vielen Dank bei der Zeitschrift „Wochenblatt“.

Wanderführer/in für TF Nord gesucht

Aventura Wandern sucht zur weiteren Teamverstärkung eine/n Wanderführer/in für Teneriffa NORD.

Voraussetzungen: Kontaktfreudigkeit, selbstständiges Arbeiten und Zuverlässigkeit.

Du solltest gern wandern und Dich für die Natur interessieren.

Sprache Deutsch, von Vorteil auch English und Spanisch.

Bewerbungen bitte mit Lebenslauf an: info@aventura-wandern.de

Wir freuen uns auf euch.

Angela und Jörg

Aventura Wandern auf Teneriffa

Wanderführer/in gesucht

Die Bergung von Verletzten beim Wandern

IMG_5189Seit diesem Jahr müssen auf Teneriffa Wanderer eine Bergung bei einem Unfall (Bergrettung) aus eigener Tasche bezahlen, sollte der Unfall durch fahrlässiges Verhalten entstanden sein. Dabei ist natürlich „Fahrlässigkeit“ ein weiter Begriff.

Ein Hubschraubereinsatz kostet, je nach Aufwand, ab 2.000€ und ein Spezialfahrzeug 300€. Sind mehrere Personen bei der Bergung erforderlich, werden pro Person 36€ abgerechnet.

Dazu ein Beispiel welches wir selbst miterlebt haben. Ein Wanderer (nicht aus der Gruppe Aventura Wandern) liegt verletzt in der Mascaschlucht. Ein Boot bringt 9 Helfer an das Ende der Mascaschlucht und 9 Helfer holen den Verletzten aus der Mascaschlucht. Abwechselnd wird er auf einer Trage bis an den Atlantik getragen. Jeder kann es sich nun ausrechnen: 9x 36€ + Boot + eventuell ein Hubschraubereinsatz.

Ist es nicht viel günstiger und sicherer, gut ausgerüstet auf eine Wanderung zu gehen?

Hier einige Hinweise dazu. Was benötigt man beim Wandern auf Teneriffa:
– Tagesrucksack 20-30Liter
– fester Wanderschuh, besser Wanderstiefel
– Wind / Regenjacke
– warmer Pullover
– Sonnenschutz
– Kopfbedeckung
– Getränke (1-2 Liter, Empfehlung 1,5 Liter / Person), am besten Wasser
– Müssliriegel, Obst o.ä.
– Traubenzucker
– Pflaster, Binde
– Kabelbinder (wertvolle Hilfe bei defekten Rucksack oder wenn sich die Sohle bei Wanderstiefeln abtrennt)

Gehen Sie nicht zu spät oder allein wandern. Melden Sie sich im Hotel ab und informieren Sie die Rezeption in welchem Gebiet Sie wandern möchten und bis wann Sie spätestens zurück sein werden. Hinterlassen Sie die Mobilnummer des Handys an der Rezeption.

Wer individuell wandern möchte, sollte sich auf jeden Fall einen Wanderführer (z.B. ADAC Wanderführer Teneriffa) und eine Wanderkarte (z.B. Kompasswanderkarte Teneriffa) kaufen. Bei der Ausschilderung der Wanderwege auf Teneriffa wurde in den letzten Jahren viel getan. Es ist zum Teil immer noch unzureichend, daher drehen Sie lieber um, wenn Sie sich wegen der Wegführung unsicher sind.

Am sichersten ist es, sie schließen sich einer geführten Wanderung an. Der Wanderführer kennt das Gebiet, kennt die aktuelle Wetterlage und achtet auf ihre Ausrüstung. Zudem erfahren Sie während der Wanderung noch vieles über Flora & Fauna, Geologie oder das Leben auf Teneriffa. Das ist die schöne und entspannte Art, Teneriffa mit den eigenen Füssen kennen zu lernen.

 

Sam Split – Neu dabei im Rucksack der Aventura Wanderführer

Universalschiene
Universalschiene

Alle Wanderführer bei Aventura Wandern achten verantwortungsvoll auf die Sicherheit bei unseren geführten Wanderungen. Wir schauen auf die Ausrüstung, welches Schuhwerk haben die Wanderer und fragen gegebenfalls nach, ob die notwendige Windjacke, ausreichend Trinkwasser oder Sonnenschutz dabei ist.

Zu unserer Verantwortung gehört auch, das jeder Wanderführer ein komplettes Erste Hilfe Set, Eisspray, Traubenzucker usw. in seinem Rucksack mitführt.

Ab der neuen Saison 2013 / 2014 hat jeder Wanderführer noch eine Universalschiene zur Fixierung und Ruhigstellung von Verstauchungen und Brüchen (siehe Bild) bei sich. Wir hoffen, das wir weiterhin unfallfreie Wanderungen haben werden und wenn doch etwas passiert, sind wir gerüstet.

Die flexiblen Schienen haben wir übrigens von unseren Wanderern Gesine und Paul kostenfrei erhalten. Euch beiden vielen Dank.

Sturz bei geführter Wanderung – wer haftet darüber?

Eine gute Ausrüstung für die eigene Sicherheit
Eine gute Ausrüstung für die eigene Sicherheit

Seit Tagen hatte es geregnet. Trotzdem sagt ein Wanderverein seine geführte Wanderung nicht ab. Beim Abstieg ging es über einen steilen Pfad. Carla rutschte aus, brach sich das Bein. Vom Organisator forderte sie Schmerzensgeld. Grund: Er hätte die Strecke überprüfen, die Tour verlegen müssen. Damit kam sie vor Gericht nicht durch, denn zahlreiche Wanderer hatten den Weg problemlos passiert. Die Frau hätte vorsichtiger sein müssen.

Oberlandesgericht Koblenz        Az. 5 U 34/13
Zitat entnommen vom Burda Verlag

Kommentar von Aventura Wandern:
Wir bieten seit 2007 geführte Wanderungen auf Teneriffa an. Da wir sehr auf die Sicherheit unserer Wanderer und die Sicherheit der eigenen Person bedacht sind, hatten wir noch nie größere Unfälle, abgesehen von leichten Schürfwunden.

Jedoch ist dies ein Urteil, was wir natürlich begrüßen. Jeder Wanderer muss wissen, dass auch beim Wandern ein Unfallrisiko, genau wie bei anderen Sportarten, besteht. Zumal es eine sportliche Betätigung in der Natur ist und auch hier viele unterschiedliche Faktoren zusammen kommen.

Daher ist auch die Ausrüstung der Wanderer wichtig. Feste Schuhe mit Profilsohle, Pullover, Wind/Regenjacke, Sonnenschutz, Verpflegung und Trinkwasser sollten bei jeder Wanderung dabei sein.

Knigge für einen Wander-Wettbewerber

I. Wolf Der Knigge-Coach

Es gibt Wanderungen, da überschneiden sich zwei oder mehrere Wanderanbieter am gleichen Tag und im gleichen Wandergebiet. Vom Transfer zu den Startpunkten der Wanderungen eigentlich kein Problem, da alle mit dem Linienbus unterwegs sind und die Wanderführer in einem Telefonat mit dem Titsa-Büro bei Überfüllung des TITSA-Busses einen zusätzlichen Bus anfordern können.

Am Beginn der Wanderung steigt die eine Gruppe etwas früher aus, die andere Wandergruppe trinkt vielleicht vor dem Beginn der Wandertour einen Cortado oder lässt sich vom Wanderführer einige interessante Erzählungen berichten. So schafft sich eine Gruppe etwas Zeit und man hängt sich nicht während des Tages auf der Pelle.

Problematischer ist es manchmal bei der Einkehr, gerade in abgelegenen Ortschaften mit nur einer Kneipe und diese hat dann vielleicht nur eine winzig kleine Gaststube.

Was passiert dann in einer kleinen Gaststube? Man denkt, das, auch wenn es zwei verschiedene Wanderanbieter mit Wandergästen sind, findet sich für alle Teilnehmer ein Platz zum Essen einer  Kleinigkeit und zum Abstellen eines Bierglases. Wir wurden leider mehrmals eines anderen belehrt. Ein Wettbewerbs- Wanderführer mit einer Handvoll Gästen ist zeitlich vor unserer, einer etwas größeren Gruppe in der einzigen Gaststube und belegt einen 4m langen Tisch mit insgesamt 6 Personen. Das macht eine gefühlte Platzfreiheit von 1,20m zum nächsten Tischnachbarn.

Knigge sagt dazu: Beim Einteilen der Sitzgelegenheiten sollte man sich davon überzeugen, ob die Tischnachbarn auch genügend Platzfreiheit, sprich die sogenannte Ellenbogenfreiheit haben und genügend Platz für das Auftragen verschiedener Speisen in der Tischmitte vorhanden ist. Man rechnet pro Gast etwa 60 bis 80 cm Abstand.

Auf Grund der kompletten Tischblockade versorgte sich unsere Gruppe mit Getränken an der Bar und zog es dann vor, in der Sonne und vor der Kneipe auf den Bus zu warten.

Nachteilig ist die Angelegenheit für den Gastwirt, denn ganz sicher hätten einige unserer Gäste auch etwas aus der Küche verköstigt.

Wir sitzen, einige auf einer kleinen Mauer, andere auf Holzblöcken vor der Bar, als einige Minuten später die 5 Personen und ihr Wanderführer die Bar verlassen, der Wettbewerbs-Wanderführer schickt noch ein schadenfrohes Grinsen in Richtung des Aventura-Wanderführers.

Danach die Einladung des Wettbewerbs -Wanderführers zu unseren Gästen „ Kommt das nächste Mal mit mir, dann bekommt ihr auch einen Sitzplatz“  ist nach seiner Tischokkupation und seinem Verhalten keine gute Werbung für ihn.

Knigge lässt grüßen.