Die wahre Geschichte um die Strelitzie

Es gibt zwei Arten der Strelitzien. Die als Schnittblume bekannte Orangefarbene heißt „Regina“. Die Zweite blau-weiße Art ist wesentlich größer und man findet sie unter dem Namen „Nicolai“ in Parkanlagen und ist als Schnittblume nicht geeignet.
Verkauft wird die Strelitzie vor allem auf den Kanaren und natürlich auch auf Teneriffa. Eigentlich kommt die Blume aber aus Südafrika.
Wo hat die Blume aber Ihren Namen „Strelitzie“ her? Im 18.Jahrhundert benannte der englische Naturforscher und Direktor der königlichen Gärten Joseph Banks die Blume nach der Frau des englischem Königs Georg des III. Und die Frau von König Georg des III. hieß Charlotte von Strelitz Mecklenburg-Vorpommern. Heute noch trägt der Ort Neustrelitz die Blume in seinem Stadtwappen.
Die Strelitzie kommt also aus Südafrika, verkauft wird sie auf Teneriffa und ihren Namen hat sie aus dem Osten Deutschlands, fast 5000km entfernt.
Ist es nicht faszinierend?

Strelitzia reginae

Kanarische Glockenblume im Onlineversand

Foto im TenogebirgeDa unser kleiner Balkon etwas mehr „Grün“ vertragen würde, habe ich mich in den letzten Tagen im Internet über eine mögliche Bepflanzung informiert. Was verträgt pralle Sonne, was rankelt gut und ein paar hübsche Blüten sollte es auch haben… viele Wünsche hat das Gärtnerherz. Also ran an den PC und geschaut. Irgendwann bin ich auf einer Seite hängen geblieben, die doch tatsächlich die wunderschöne kanarische Glockenblume als Saatgut anbietet.

Ich kenne die kanarische Glockenblume als „Wildpflanze“ von meinen Wanderungen auf Teneriffa und freue mich Jahr für Jahr auf die Blütezeit. Und in mitten der einmaligen Natur von Teneriffa paßt diese geschütze Pflanze hin und nur dort hin.
Aber in einen Blumenkübel?? Och nö.

Also ich bin skeptisch. Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit solch exotischen Sämerein schon gemacht?