Der Organos – Höhenweg im Orotavatal

Der Beginn der Wanderung ist der Parkplatz in der La Caldera. Auf dem Parkplatz gegenüber der Bushaltestelle haben wir einen großartigen Rundblick über das gesamte Orotavatal. Gehen wir nun zum blauen Bushaltestellenschild der „Titsa“ zurück und schauen zum Schild, gehen wir linker Hand vom Schild auf der kleinen Asphaltstrasse. Nach 50m gehen wir rechts an einer kleinen Waldgaststätte vorbei.

Die Asphaltstrasse biegt nach 300m nach rechts ab. Hier gehen wir gerade aus auf einen breiten unbefestigten Forstweg. Kleines Holzschild „Los Organos“. Wir passieren nach 5 Minuten eine Steinbrücke, die über einen kleinen Barranco (Schlucht) führt. Wir kommen hinter einer Rechtskurve an eine Schutzhütte „Choza Pedro Gill“. Wir verlassen hier den breiten Forstweg nach rechts und folgen dem Holzschild „Camino la Candelaria“ (10 Minuten Gehzeit). Unser Weg geht in einen Pfad über und nach 4 Minuten kommen wir an 3 Kreuze vorbei. Der Candelaria-Weg ist ein alter Pilgerpfad.

Alljährlich am 14. August pilgern hier zahllose Tinerfeńos zum Fest der Schutzpatronin der kanarischen Inseln nach Candelaria. Der Wald wird immer dichter, von den Ästen der Kiefern und der Baumheide hängen riesige Bartflechten herunter. Mystisch wie ein Märchenwald der Elfen und Feen. Im weiteren Verlauf sehen wir auch Eukolyptusbäume. Auf Grund Ihres hohen Wasserbedarfs überall eine Plage. Sie ziehen das Wasser aus dem Boden und lassen andere Pflanzen schlecht wachsen.

Nach 25 Minuten Gesamtgehzeit kommen wir auf einen breiten Forstweg und gehen links an der Steinsäule mit der Aufschrift „Lomo de los Brezos“ vorbei , um nach 7m den Pfad nach rechts hoch zu nehmen. Der Pfad windet sich in Serpentinen immer höher bis der Kiefernwald etwas lichter wird. Schön aufgeschichtete Steinmännchen zeigen uns den Weg. Auch an einem Abzweig der nach rechts herunter führt, gehen wir vorbei und halten uns Berg an. Wir kommen nach 45 Minuten Gesamtgehzeit an eine Wegkreuzung, verlassen unseren Pilgerweg und biegen links ab in Richtung „Portillo del Topo TF 35“.  Wir befinden uns nun auf dem Organos – Höhenweg. Nach 5 Minuten haben wir einen wunderschönen Blick in das Orotavatal mit Aguamansa  und sehen halb rechts die steineren Orgelpfeifen, eine markante Felsformation. Zu unserer Hilfe sind an engen Stellen des Weges Stahlseile oder Geländer zum festhalten angebracht. Wir wandern jetzt längere Zeit mal hoch, mal runter am Hang auf einem 1m breiten Pfad entlang. Den Pfad können wir nicht verfehlen. Es gibt immer wieder phantastische Ausblicke auf das Orotavatal. Es duftet nach Kiefernnadeln, wenn die Nadeln von der Sonne bestrahlt werden. Unser 1m breiter Pfad zieht sich für 2 Stunden ab Wegkreuzung ohne Abzweige am Hang entlang.

Danach  verlassen wir den Los Organos Höhenweg und biegen zwischen zwei großen majestätischen Kiefern nach links „Camino el Topo“ und „Casa del Agua Tf 35“ ab. Nach 10m sehen wir, dass der Weg wieder scharf links abwärts geht.  Im weiteren Teil säumen gelb / weiße Wandermarkierungen, ausgewaschene grüne Punkte und Steinmännchen unseren Weg. Wir Wandern über einen kleinen Bergrücken (10 Minuten hinter letzter Wegabzweig). Rechts und links des Weges können wir in einiger Entfernung steil abfallende Barrancos (Schluchten) erkennen. Nach weiteren 20 Minuten kommen wir an eine Wegkreuzung, lassen die Wege rechts und links unbeachtet und gehen geradeaus über die Kreuzung (weiß/gelbe Wandermarkierung). 8m hinter der Wegkreuzung gehen wir Treppen scharf links abwärts. Unser Pfad geht weiter abwärts. Ab und zu ist eine gelb /weiße Wandermarkierung. Kurz darauf kommen wir auf einen breiten Forstweg und gehen auf diesem Forstweg links. Vorbei an einem Steinhaus aus Basaltsteinen (Wassergallerie) (4) gehen wir auf diesem Forstweg und lassen alle Abzweige unbeachtet. Nach 3 ¾  Stunden Gesamtgehzeit kommen wir wieder an unsere Schutzhütte „Choza Pedro Gill“  und kurze Zeit später sind wir wieder am Ausgangspunkt der Wanderung.

Anforderung: 41/4 Stunden (mittelschwer)     Aufwärts 989m    Abwärts 989m    Länge 11,2 km

Anfahrt mit dem Auto:
Vom Süden: Über die TF 21 über den Teide Nationalpark bis 1km vor Aquamansa rechts abiegen in Richtung „La Caldera“, auf Parkplatz Auto abstellen
Vom Norden: Von Puerto de la Cruz auf TF 21 Richtung Teide, ca. 1km oberhalb von Aquamansa links abbiegen in Richtung „La Caldera“, auf Parkplatz Auto abstellen

Anfahrt mit dem Linienbus:
Vom Süden: nicht möglich
Vom Norden: von Puerto de la Cruz bis La Caldera Nr. 345, ca. jede Stunde

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 11598 m
Maximale Höhe: 1567 m
Minimale Höhe: 1144 m
Gesamtanstieg: 728 m
Gesamtabstieg: -708 m
Total time: 02:55:51

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Die weiße Mondlandschaft bei Vilaflor

Die weiße Mondlandschaft
Die weiße Mondlandschaft

Wanderbeschreibung zur Paisaje Lunardie weiße Mondlandschaft

An der Kirche San Pedro im höchst gelegenen Ort Teneriffas Vilaflor beginnt unsere heutige Wanderung. Wenn wir auf dem Kirchplatz stehen und in Richtung Südküste schauen, gehen wir die linke Strasse (Calle Castiańos) an zwei Souviniergeschäften herunter. Auf der linken Straßenseite gehen wir am Restaurant „Casa Pana“ (Tipp für nach der Wanderung, Tel 922 70 90 70, Dienstag – Sonnabend 12-19.00 Uhr, Sonntag 12-17.00 Uhr) vorbei und gleich dahinter biegen wir die nächste Strasse links ab. 30m hinter dem Abzweig ist wieder eine Straßengablung, wo wir links gehen vorbei an einem großen Betonwasserbehälter. Nach 50m ist wieder eine Straßengablung, wo wir wieder nach links (hoch) abbiegen, vorbei an einem kleineren zweiten Betonwasserbehälter. Diese Strasse gehen wir nur 20m und schon sehen wir, dass auf der rechten Straßenseite unser Wanderweg mit einem weiß/gelb markiertem Holzpfahl beginnt. 2 Minuten später kreuzen wir einen etwas breiteren Forstweg. An einer Steinmauer ist unser Weg mit einem weißen Pfeil markiert. Unser steingepflasterter Weg verläuft zwischen Natursteinmauern bergauf.

Kurze Zeit später kommt unser Pfad auf einen breiteren Weg (gelb/weiß gekennzeichneter Holzpfahl) und 10m hinter dem Holzpfahl geht unser Weg im Spitzen Winkel nach rechts ab (leicht zu verfehlen!). Nach 20 Minuten Gehzeit kommen wir vorbei an gepflegten Terrassenfeldern, die mit Bimsstein abgedeckt sind. Im weiteren Wegverlauf läuft neben dem Weg eine Wasserleitung, die den Weg auch mal kreuzt. Alle abzweigenden Wege lassen wir unbeachtet. Wieder kommen wir linkseitig vorbei an Gutgepflegten Terrassenfeldern. Vor uns oberhalb sehen wir den Krateraußenrand vom Urvulkan im Nationalparks La Cańadas. Unser etwas breiterer Weg wird zu einem Pfad, verläuft durch einen kleinen Barranco (Schlucht), bevor wir nach 1¼ Stunde Gesamtgehzeit  auf einen breiten Forstweg kommen.  Wir gehen nach rechts  auf den breiten Forstweg für 10m und dann gleich wieder links der Ausschilderung „TF 72 Paisaje Lunar“ (Mondlandschaft) folgend.  Unser Weg verläuft durch lichten Kiefernwald, eingefasst von Steinen und ist nicht zu verfehlen. Kurze Zeit später kommen wir an eine Weggablung und beide Wege führen nach „Paisaje Lunar“. Wir nehmen den linken Weg. Nach 5 Minuten erscheint auf der rechten Seite eine große Kiefer, wo die beiden darunter stehenden Steinbänke zu einer Pause einladen.

Eine Wegkreuzung lassen wir unbeachtet und gehen geradeaus weiter. Nach weiteren 5 Minuten kreuzen wir einen breiten Forstweg und passieren eine braune Eisenschranke. Gleich dahinter kommen wir an einem verfallenen Steinhaus vorbei. Nach 2 Stunden Gesamtgehzeit ist rechts des Weges eine skurrile Felsformation. Wir denken es ist die Mondlandschaft, sie ist es jedoch noch nicht. 15 Minuten später zweigt unser Weg an einer Weggablung nach rechts ab und wir folgen der gelb/weißen Markierung. Kurze Zeit später zweigt unser Weg am Wegweiser Richtung  Paisaje Lunardie weiße Mondlandschaft wieder nach rechts und es geht leicht abwärts. Nach 2½ Stunden Gesamtgehzeit sehen wir etwas tiefer gelegen  von einem Aussichtspunkt die weiße Mondlandschaft.

Eine Tafel weißt uns darauf hin, dass wir wegen der Erhaltung der beeindruckenden Felsformationen uns die Gebilde aus weißem Tuffgestein nur aus der Ferne anschauen sollten. Am Aussichtspunkt halten wir uns rechts und setzen auf dem gut markierten Weg unsere Wanderung fort. Einen Abzweig nach rechts und links lassen wir unbeachtet und richten uns nach dem Wegweiser Vilaflor. Nach 45 Minuten Gehzeit  von der Mondlandschaft kreuzen wir einen breiteren Forstweg. Im weiteren Verlauf läuft nun unser Pfad parallel zu dem Forstweg und wir wandern vorbei an verfallenen Steinhäusern.  Gleich hinter den Häusern sehen wir auf der linken Seite eine alte imposante kanarische Kiefer. 100m hinter der Kiefer kommt unser Weg auf eine Forststrasse. 50m gehen wir auf der Forststrasse und danach geht unser gelb/weiß markierter Pfad wieder in den Kiefernwald. Schließlich  kommen wir am gleichen Wegweiser wie heute morgen an und gehen geradeaus in Richtung Vilaflor. Wir folgen nun den gleichen Weg in umgekehrter Richtung bis Vilaflor. Nach 5 Stunden Gesamtgehzeit erreichen wir wieder den Kirchplatz von Vilaflor.

Anforderung:5 Stunden (mittelschwer)     Aufwärts 658m    Abwärts 658m    Länge 13,1 km

Anfahrt mit dem Auto:
Vom Süden: Über die Autobahn TF1Abfahrt Richtung Granadilla TF21 oder Abfahrt Richtung Arona TF51
Vom Norden: Von Puerto de la Cruz auf TF 21 Richtung Teide, Über den Nationalpark die TF 21 abwärts bis Vilaflor

Anfahrt mit dem Linienbus:
Vom Süden: Mit Bus Nr. 482 oder 342 von Los Christianos / Playa de las Americas bis Vilaflor
Vom Norden: Anfahrt mit dem Linienbus nicht möglich

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 14047 m
Maximale Höhe: 1969 m
Minimale Höhe: 1392 m
Gesamtanstieg: 1090 m
Gesamtabstieg: -1093 m
Total time: 03:54:02

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Küstenwanderung bei Puerto de La Cruz

Unsere heutige leichte Wanderung ist zum Einstieg sehr gut geeignet. Jeder kann diese leichte Wanderung sehr gut bewältigen.

Anfahrt mit Mietwagen:

Wer von außerhalb von Puerto de la Cruz kommt, richtet sich am besten nach den Wegweisern „Loro Parque“. Schon von der Autobahn TF5 kommend, ist der Loro Parque hervorragend ausgeschildert. Wenn man vor dem Loro Parque steht und zum Eingang schaut, sieht man rechts das blaue Hotel Maritim (siehe Wanderbeschreibung).

Anfahrt Linienbus:

Von Puerto de la Cruz geht man am besten zu Fuß bis zum Einstieg (siehe Wanderbeschreibung). Wer die Wanderung in anderer Richtung machen möchte, fährt mit dem Linienbus der Titsa Nr. 363 bis „Mirador San Petro“  (Mirador = Aussichtspunkt“).  Von Puerto de la Cruz ca. 20 Minuten Busfahrt. Wenn man fragt, sagen

die freundlichen Busfahrer der Titsa einem auch, wo man aussteigen muss.

Die Wanderung beginnt oberhalb des Strandes von Puerto de la Cruz, dem „Playa Jardin“ am Castillo san Felipe .Wir gehen die Strasse „Av. Francisco Alfonso Carrillo“ in Richtung Westen. Wer möchte kann auch den schöneren Weg unterhalb der Strasse auf der kleinen Strandpromenade gehen. Rechts von uns liegt der Atlantik und vor uns sehen wir auf einer Landzunge den typisch kanarische Ort Punta Brava. Ein Spaziergang durch die engen Gassen des Ortes ist zu empfehlen. Nach 8 Minuten kommt kurz vor dem Ort Punta Brava unsere kleine Strandpromenade wieder auf die Strasse. Wir passieren  den Loro Park und vor uns sehen wir zwei Hochhäuser, das blaue Hotel Maritim. Dies ist unser markanter Punkt. Nach 15 Minuten biegen wir die Strasse zum Hotel Maritim ab. Nach 300m endet diese Strasse und hier zweigt nach rechts unser Wanderweg ab. Der Weg geht fast immer parallel oberhalb der Küste entlang. 100m unter uns fasziniert uns die tosende Brandung des Atlantiks. Wir kommen an verlassenen Terrassenfeldern vorbei und sind beeindruckt von denschönen Steinmauern der Terrassenfelder.

Nach 45 Minuten Gesamtgehzeit kommen wir an eine Weggablung und halten uns links in Richtung La Casona. Empfehlenswert ist der nach rechts gehende kurze Abstecher zu einem Aussichtspunkt (5 Minuten). Nachdem sich unser Weg nach oben gewunden hat, kommen wir auf eine Siedlungsstrasse mit Eigenheimen. Der Ort heißt Toscal – Longera und in der Siedlung „Romantika 2“ leben vorwiegend Deutsche Residenten. Wir Wandern geradeaus auf der Siedlungsstrasse (Name:„Las Palmeras“) und kreuzen nach 200m eine weitere Strasse. Nach weiteren 200m macht unsere Strasse eine kleine Linkskurve und 50m weiter gehen wir nach rechts (Schild „La Casona“). Gleich dahinter wird die Strasse wieder zu einem Wanderweg. Bei gutem Wetter können wir halb rechts vor uns die Insel La Palma entdecken.
Nach 1¼  Stunden sehen wir rechts unten an der Steilküste ein altes Wasserwerk.  Ein schönes Fotomotiv. Wir passieren die Brücke über einen Baranco (Schlucht) und halten uns 50m hinter der Brücke nach links oben. Wir umgehen oder Übersteigen eine meist geschlossene rote Schranke 5m dahinter biegen wir rechts ab. 50m weiter gehen wir durch ein verschlossenes Tor, wo der Maschendraht fehlt. In den Gärten neben dem Weg stehen Avocadobäume und Feigenkakteen. Im weiteren Verlauf kommen wir wieder über eine Brücke und 100m dahinter ist eine Weggablung, wo wir den nach rechts abbiegenden Weg nicht beachten und uns weiter Richtung „La Casona“ halten. Am Weg stehen kleine Palmen, Wolfsmilch, kanarischer Ampfer und es duftet nach Wermut. Nach 100m gehen wir an einem Abzweig nach rechts. Am Wegesrand steht ein kleiner Holzpfahl mit einer „1“, nach dem wir uns richten. 2 Minuten später erreichen wir einen Aussichtspunkt, wo wir tiefe Blicke auf den unter uns befindlichen tobenden Atlantik haben. Wir gehen unseren von Steinen eingefassten Weg in westliche Richtung weiter. Die Abzweige nach rechts lassen wir unbeachtet. 7 Minuten hinter dem Aussichtspunkt stoßen wir auf das alte Herrenhaus „La Casona“. Kurz vor dem Herrenhaus führt uns im spitzen Winkel nach links ein breiter mit Basaltsteinen gepflasterter Weg in 10 Minuten nach oben zum Mirador de San Petro und der Hauptstrasse TF5. Man kann diesen wunderschönen Wanderweg auf gleichem Weg wieder zurückgehen oder mit dem öffentlichen Linienbussen der Titsa (Nr.363) wieder zurück nach Puerto de la Cruz fahren.

Anforderung: 2 Stunden (leicht)     Aufwärts 226m    Abwärts 104m    Länge 6,0 km

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 5773 m
Maximale Höhe: 159 m
Minimale Höhe: 39 m
Gesamtanstieg: 262 m
Gesamtabstieg: -173 m
Total time: 01:25:07

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Tosende Brandung
Tosende Brandung
Punta Brava
Punta Brava
Der Stand Playa Jadin
Der Stand Playa Jadin
Das Alte Wasserwerk
Das Alte Wasserwerk

Wanderung Teneriffa Süd: Auf den Conde

Der Conde ist der Gipfel mit den schönsten Aussichten auf den Süden Teneriffas. Durch die phantastischen Ausblicke ist die Wanderung sehr

kurzweilig und auch für Familien mit Kindern sehr gut geeignet.

Anfahrt mit Mietwagen:

In Arona Richtung Vilaflor und Teide richten. 150m hinter grüner BP Tankstelle geht links eine Strasse in Richtung Vento und Roque del Conte.

Anfahrt Linienbus:

Bushaltestelle am Dorfplatz von Arona aussteigen. Am Dorfplatz vor dem Spielplatz in die Strasse „Calle Dominguez Alfonso“ hineingehen. Nach 300m überqueren wir nach halb links die Ortsdurchgangsstraße in Richtung Teide / Vilaflor und halten uns in Richtung Vento und Roque del Conte

Unsere Wanderung beginnt in Vento in der „Calle Vento“. Zwischen Haus Nr. 76 und 78 ist unser Einstieg. Wir gehen den Weg zwischen den

Häuser Nr. 76 und Nr. 78. Sogleich sehren wir beim Abstieg in einen kleinen „Barranco de las Casas“ auf der linken Seite kleine Terrassengärten mit Zitrusfrüchten. Rechts neben dem Weg verläuft eine kleine Steinmauer. Nach 5 Minuten gabelt sich der Weg und wir gehen rechts.  Am Fels ist der Weg mit einem schwach zu lesendem grünen Pfeil gekennzeichnet. Gleich dahinter ist ein eindeutiger Wegweiser „Roque del Conde“, wo wir ein Wasserkanal überqueren. Vor uns liegt jetzt unser Berg und an der anderen Seite des nächsten Barancos ist unser Weg deutlich zu sehen. Überall stoßen wir auf die imposanten Säulen der kanarischen Wolfsmilch. Nach 15 Minuten Gesamtgehzeit steht links vom Weg  ein verfallenes Haus und gleich dahinter stoßen wir auf einen großen gut erhaltenen Dreschplatz. Dreschplätze waren für die Guanchen, den Ureinwohnern auch Versammlungsorte. Man nannte sie auch „Tagoror“ (Versammlungsort). Der Ort Tacaronte im Norden Teneriffas hat seinen Namen dadurch erhalten. Oberhalb sind überwucherte stillgelegte Terrassenfelder zu erkennen.

An einem kleinen Aussichtsplattform können wir nach 45 Minuten Gehzeit eine Pause machen. Es tun sich großartige Ausblicke auf die Insel

La Gomera, die Atlantikküste, die Touristenorte Playa de las Americas und Los Christianos auf. 5 Minuten später kommen wir an eine etwas unübersichtliche Stelle, wo wir uns nach links den Hang hoch richten. Wir müssen nun etwas größere Felsstufen überwinden, wo es Wanderer mit kurzen Beinen etwas schwerer haben (nicht lachen!).

Im kommenden Abschnitt wird es etwas unübersichtlicher und wir achten hier besonders auf den Weg mit seinen Steinmännchen und etwas verwaschenen grüne Pfeilen. Wir kommen nun auf das Hochplateau des Tafelberges (den Einstieg des Pfades für den Abstieg merken). Wir gehen 10m links und gleich danach wieder rechts und steuern auf die kleine Erhebung in der Mitte der Hochebene zu. Nach 1½ Stunden haben wir den den Beton – Vermessungspunkt des Conde erreicht.

Auf gleichem Weg gehen wir bis zum Ort Vento zurück.

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 5394 m
Maximale Höhe: 999 m
Minimale Höhe: 588 m
Gesamtanstieg: 578 m
Gesamtabstieg: -600 m
Total time: 02:14:36

Anforderung: 3 Stunden (mittelschwer)     Aufwärts 438m    Abwärts 438m    Länge 5,1 km

Der-Gipfel-des-Conde
Der-Gipfel-des-Conde
Ausblicke auf die Südküste
Ausblicke auf die Südküste
Ausblicke auf Arona
Ausblicke auf Arona
Riesige kanarische Wolfsmilch am Wegesrand
Riesige kanarische Wolfsmilch am Wegesrand
Der Conde
Der Conde