Die weißen Felder im Süden von Teneriffa

Vilaflor Teneriffa

Der Süden der Insel Teneriffa ist sehr trocken, karg. Das ganze Jahr gibt es wenig Niederschläge im südlichen Teil der Insel und doch mußte die scheinbar unfruchtbare Erde von Teneriffa produktiv gemacht werden. Der Ackerbau spielt
eine Rolle, Kartoffeln und Wein wurden und werden intensiv angebaut. Damit die angebauten Pflanzen nicht vertrocknen, werden sie mit Bimsstein abgedeckt. Der Bims ist eine Art Tuffgestein, sehr leicht, locker und mit vielen Gaseinschlüssen und erinnert in der Optik an einen Schwamm. Die kleinen Gaseinschlüsse im Stein sind ein optimaler Wasserspeicher und verhindern das Austrocknen des Bodens bei starker Sonneneinstrahlung. Die Bimssteine nehmen die morgendliche Feuchtigkeit aus der Luft und geben das Wasser nach und nach ab. Nur so ist eine Landwirtschaft rund um das höchst gelegene Dorf Spaniens möglich und so sind die weißen Terrassenfelder ein typisches Merkmal der Landwirtschaft im Inselsüden.

Bimsstein ist vielseitig verwendbar, ob für die Hornhautentfernung oder als Baumaterial und Schmucksteinen in kanarischen Häusern.
Wer mit uns die Wanderung von Vilaflor zur Mondlandschaft wandert, wandert auch über natürliche Bimssteinfelder und sieht natürlich auch die Terrassenfelder von Vilaflor.

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