Drei Fragen zur Geschichte von Teneriffa

Teneriffas Ureinwohner Guanchen

Warum bestand trotz der relativen Nähe der Kanarischen Inseln keine Verbindung zwischen ihnen?
Die schwierigen Strömungsverhältnisse zwischen den Inseln war ein Grund, jedoch wahrscheinlich waren alle Menschengruppen auf den Inseln keine Seefahrer und über Generationen verlernten die Guanchen – Ureinwohner wie sie auf die Inseln gekommen waren.

Verschwanden die Guanchen (Ureinwohner) nach der Eroberung?
Viele wurden nach der Eroberung zu Sklaven gemacht und nach Kastilien, Aragonien oder Portugal gebracht, Eroberungskämpfe und eingeschleppte Krankheiten reduzierten die Guanchen, wurden aber nicht ausgerottet
Durch Neuansiedlungen und auch Negersklaven kam es zur Rassenkreuzung von denen der heutige Kanarier das Endprodukt ist

Welche Handwerke waren bei den Eingeborenen am wenigsten geachtet?
Alle die regelmäßigen Umgang mit Blut hatten, waren am wenigsten geachtet, Zum Beispiel mied das Volk jeglichen Kontakt mit einem Henker. Ebenso stand das Handwerk des Einbalsamierens auf der niedrigsten Stufe. Das Tabu des Blutes gilt auch für andere Aspekte des Lebens. Wenn z.B. auf Gran Canaria die Frau ihre Menstruation hatte, zog sie in eine eigens für diesen Zweck bestimmte Behausung. War die Periode zu Ende, reinigte sie sich durch ein Bad und kehrte in Ihre Wohnung zurück.

Die Bilder stammen aus einer Nachbildung der Ureinwohner in der Modellanlage Pueblo Chico bei La Orotava (Teneriffa). Pueblo  Chico ist seit 2016 geschlossen.

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