Bustransfer zu den Wanderungen von Aventura Wandern

Busunternehmen Titsa
Busunternehmen Titsa

Aventura Wandern macht den Bustransfer zu den geführten Wanderungen mit den Linienbussen der Titsa. Dies ist umweltfreundlich und preiswert. Und man lernt in den Bussen das kanarische Leben kennen.

Jedoch wird die Fahrt mit den Linienbussen der Titsa immer dramatischer. Auf Grund der gestiegenen Anzahl an Urlaubern (5,1 Mio. im Jahr 2014), sind die Busse unwahrscheinlich voll. Gäste werden schon am Busbahnhof (manchmal 20 Gäste) nicht mitgenommen und unterwegs halten die Busse gar nicht mehr an und fahren an den Haltestellen vorbei. Das Busunternehmen Titsa versucht manchmal zu reagieren, aber wahrscheinlich wird ihnen auch ein Sparkurs aufdigtiert. Dazu kommt noch, dass auf einigen Strecken die Gäste nicht mehr stehen dürfen. Es werden nur Sitzplätze vergeben. Aventura Wandern hat an das Busunternehmen einen Brief geschrieben. Hier schildern wir die Lage und machen auch einen Vorschlag zur Verbesserung (siehe PDF).
Bei unserer Mittwochswanderung in das Anagagebirge (Batan und Chinamada) fuhren wir versuchsweise seit 3 Wochen mit einem eigenen Mietbus. Wir wollten unseren Wanderern dieses Chaos einfach nicht mehr zumuten und unseren Gästen den bestmöglichen Service bieten. Die beiden geführten Wanderungen kosteten 25,00 € (gleicher Preis wie Linienbus) + 3,00 € / Person für den für wesentlich teureren eigenen Bus. Ein eigener Bus kostet bis zu 150% mehr, wie der Transfer mit dem Titsa-Linienbus. Vor dem Einsteigen hatten wir das allen Wanderern erklärt. Keiner hatte etwas dagegen. Jedoch haben wir viel später erfahren, dass es wegen der 3,00 € unzufriedene Wanderer gab.

Ab 01.02.15 fahren wir mittwochs wieder mit dem Linienbus.

Wir wollten einfach etwas Gutes für unsere Gäste tun. Sonst kostet der Transfer + Wanderung mit eigenem Bus bei anderen Unternehmen (z.B. über Reiseveranstalter) 40,00 € und mehr. Es waren bei uns nur 28,00 € / Person.
Schade………….
PDF Schreiben an Titsa

Der Drachenbaum

Drachenbaum im botanischen Garten von La Orotava
Drachenbaum im botanischen Garten von La Orotava

Der Drachenbaum ist eigentlich kein Baum – Er ist ein Liliengewächs. Denn der Drachenbaum hat keine Jahresringe. Das Alter kann nur an den Verzweigungen bestimmt werden. Immer nach 30-40 Jahren bekommt er einen neuen Verzweigungskranz. Die Zeitabstände können aber stark variieren. Deswegen ist das Bestimmen des Alters sehr schwierig. Der älteste Drachenbaum von Teneriffa steht in Icod de los Vinos. Er wird auch der tausendjährige Drachenbaum genannt. Dies ist aber nur ein Werbegag. In Wirklichkeit ist der Drachenbaum von Icod nur 350 – 400 Jahre alt. Er ist allerdings schon etwas altersschwach. Im Stamm ist er zum Teil hohl, mit Beton gefüllt und besitzt eine Belüftung des Stammes. Der schönste Drachenbaum von Teneriffa steht aber in Los Realejos.
Dem Blut des Drachenbaums wurden schon immer heilende Kräfte zugesagt. Im Stamm ist ein Harz, was farblos ist. Ritzt man den Stamm an, wird das farblose Harz an der Luft rot. Deswegen spricht man in Erzählungen und Sagen auch von Drachenblut. Früher wurde das Harz auch als Farbstoff verwendet.
Warum Drachenbaum? Der Name beruht auf den vielen Verzweigungen der Pflanze – wie Drachenköpfe.
Lange Zeit war der Drachenbaum auf Teneriffa am Aussterben bedroht. Seitdem es auf Teneriffa Tradition ist, dass jeder der ein Haus oder Grundstück erwirbt, einen Drachenbaum pflanzt, haben sich die Bestände erholt. Es soll Glück bringen, einen Drachenbaum auf seinem Grundstück stehen zu haben.

Zehn goldene Regeln für Wanderer

DSCN9103Im Wochenblatt 222/2015 haben wir diesen hervorragenden Beitrag gefunden, den wir hier ungekürzt wiedergeben.

Wer die landwirtschaftliche Schönheit und Vielfalt der Kanaren genießen möchte, sollte sich zu seiner eigenen Sicherheit an zehn goldene Regeln halten:
1. Wandern Sie nie alleine. Auf den Inseln gibt es ein großes Angebot an Wanderungen in Gruppen mit kundigen Wanderführern
2. Falls Sie dennoch alleine aufbrechen, teilen Sie jemanden mit, wohin Sie gehen und wann Sie zurückkommen werden
3. Wandergruppen sollen während der Wanderung stets zusammenbleiben
4. Nicht ohne (aufgeladenes!) Handy aufbrechen, damit im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann. Aber Achtung! In den Bergen Teneriffas ist oft kein Handyemfang.
5. Im Falle eines Unfalls bzw. Notfalls beim Anruf in der Rettungsleitstelle 1-1-2 klar und deutlich Auskunft geben und nicht konfus und aufgeregt den Standort wechseln, da dann eine vorhandene Verbindung zusammenbrechen könnte
6. Ein Verbandskasten (Tasche) sollte zur Standartausrüstung gehören
7. Informieren Sie sich vorab über die Wettervorhersage und nehmen Sie eventuelle Wetterwarnungen ernst. Im Internet kann man unter www.aemet.es die Vorhersage für mehrere Tage abrufen. Bei widrigen Wetterverhältnissen verschieben Sie die Wanderung und gehen Sie kein Risiko ein.
8. Verlassen Sie nie die markierten Wanderwege.
9. Tragen Sie zweckmäßige Kleidung und festes Schuhwerk. Feste Schuhe mit Profilsohle (keine Sandaletten – auch keine Wandersandaletten!). Durch die Mascaschlucht und zun Teideaufstieg knöchelhohe Wanderstiefel. Bedenken Sie, dass es auch auf den Kanaren im Winter in den Höhenlagen kalt werden kann.
10. Legen Sie regelmäßig Pausen ein. Stärken Sie sich und führen Sie ihren Körper ausreichend Flüssigkeit zu. Nehmen Sie 1-2 Liter Wasser pro Person mit.

Die „rot“ hinterlegten Worte sind eine Ergänzung von Aventura Wandern.
Vielen Dank bei der Zeitschrift „Wochenblatt“.

Wanderführer/in für TF Nord gesucht

Aventura Wandern sucht zur weiteren Teamverstärkung eine/n Wanderführer/in für Teneriffa NORD.

Voraussetzungen: Kontaktfreudigkeit, selbstständiges Arbeiten und Zuverlässigkeit.

Du solltest gern wandern und Dich für die Natur interessieren.

Sprache Deutsch, von Vorteil auch English und Spanisch.

Bewerbungen bitte mit Lebenslauf an: info@aventura-wandern.de

Wir freuen uns auf euch.

Angela und Jörg

Aventura Wandern auf Teneriffa

Wanderführer/in gesucht

Zum Nordkap von Teneriffa

Anaga-RundtourWir machen heute eine Phantastische Rundwanderung in der Einsamkeit des Anagagebirges. Der Nordostzipfel ist eines der einsamsten Gegenden Teneriffas. Die Menschen leben in kleinen Weilern, ohne Straßenanbindung, nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen. Planen Sie mit Pausen und Fotostopps mindestens 6 – 6½ Stunden für die Wanderung ein. Auf Grund der Länge der Wanderung bitte 2-3 Liter Wasser pro Person mitnehmen.

Auf dem Plaza de Chamorga an der Kirche beginnt die große Anagarundtour. Direkt hinter der Kirche auf der anderen Straßenseite beginnt unser Wanderweg. Am Wegweiser richten wir uns bergan in Richtung El Draguillo. Nach 30m geht rechts ein Betonstufenweg ab, den wir nicht beachten und geradeaus weiter gehen. Unser Weg führt an der rechten Barrancoseite bergan, bevor er wenig später auf die linke Barrancoseite wechselt. Nach 5 Minuten Gehzeit macht unser Weg eine starke Linkskurve, wo wir geneigt sind geradeaus zu gehen. Gehen wir doch verkehrt, werden wir 5m weiter durch ein weiß/gelbes Kreuz darauf aufmerksam gemacht, das dies nicht unser Wanderweg ist. In Serpentinen schlängelt sich unser weg unter Baumheide und Lorbeerbäumen immer höher. Nach 40 Minuten kommen wir etwas außer Puste auf der Kammhöhe an eine Wegkreuzung. Wir gehen gerade aus über die Wegkreuzung und wandern nun abwärts in Richtung Meer. 15 Minuten später sehen wir das Dorf El Draguillo und den Atlantik das erste Mal. Gleich danach kommen wir an einen Wegabzweig, wo wir scharf rechts den Weg nach El Draguillo nehmen. Nach 1½ Stunden Gesamtgehzeit kommen wir in El Draguillo an einer Wegkreuzung an, wo wir den rechten Weg in Richtung „TF6 Las Palmas de Anaga“ nehmen. Zunächst führt unser Weg für 20m abwärts, um danach über Steinstufen steil bergan zu steigen. Bis zu dem Weiler Las Palmas schlängelt sich unser Pfad im ständigen bergan und bergab oberhalb der Küste entlang. Wir haben phantastische Aussichten auf den weiten Atlantik und die zerklüftete Nordküste. Nach 45 Minuten ab El Draguillo kommen wir in Las Palmas an. Es ist ein Genuss vorbei an riesigen Feigenkakteen an den einzelnen wenigen Häusern vorbei zu wandern. Wir denken die Häuser sind längst verlassen, jedoch beim genauen Beobachten entdecken wir dann doch Lebenszeichen. Wir können auch durch den Weiler unseren gelb/weiß markierten Weg nicht verfehlen. 15 Minuten später führt unser Weg aus Las Palmas heraus. Nach weiteren 20 Minuten hinter dem Ort Las Palmas kommen wir an einen markanten mit orange Flechten bewachsenen Felsen. Hinter dem Felsen ist eine verfallene Hütte mit einer alten verrotteten Weinpresse. Es ist kaum zu glauben, dass hier früher Wein angebaut wurde. Unser Weg führt weiter entlang der Küste und bald sehen wir den Faro de Anaga (Der Leuchtturm vom Anaga). 1 Stunde nach Las Palmas kommen wir an einen Wegabzweig (Rechts geht es Richtung Chamorga), wo wir gerade aus in Richtung Leuchtturm gehen. Gleich darauf sind wir am Leuchtturm. Wir wandern rechts vorbei am Leuchtturm auf einem etwas breiteren Weg in Serpentinen bergab in Richtung des Weilers Roque Bermjo. Nach 10 Minuten Abstieg (3½ Stunden Gesamtgehzeit) sind wir an einem Wegabzweig, wo wir den rechten Weg „TF6 Chamorga“ nehmen. Vorher ist aber ein Abstecher (Geradeaus gehen) in den kleinen Weiler Roque Bermejo sehr zu empfehlen. Hin und Rückweg benötigen wir 20 Minuten. Unten am Sandstrand können wir eine Pause vor dem letzten Stück der Wanderung einlegen und beim Blick auf den Atlantik die Seele baumeln lassen. Für Mit frischen Kräften gehen wir zu unserem Wegabzweig oberhalb des Weilers zurück. Hier gehen wir den Barranco de Roque Bermejo in Richtung Chamorca Hochwerts. Am Weg verläuft eine dünne Wasserleitung und 5 Minuten später gehen wir links am letzten Haus des Weilers vorbei. Links am Weg sehen wir bis zu 4m hohes Riesenschilf. Rechts von unserem ansteigenden Weg sind die Natursteinmauern ausgedienter Terrassenfelder. 10 Minuten hinter dem letzten Abzweig gehen wir an einem verfallenen Haus rechts vorbei und im weiteren Verlauf verläuft unser Pfad parallel unter einer an Holzmasten befestigten Stromleitung. 20 Minuten später wechselt unser Weg über eine kleine Holzbrücke von der rechten auf die linke Barrancoseite. Kurze Zeit später gehen wir auf einer 2.Holzbrücke wieder auf die rechte Barrancoseite. Gleich dahinter steigt der Pfad wieder bergan. Nach einem langen Anstieg gehen wir links an einer schönen Finca vorbei. Wir freuen uns schon – dies ist jedoch noch nicht Chamorga. Nach 5¼ Stunden Gesamtgehzeit sehen wir oberhalb der rechten Wegseite einen schönen Drachenbaumhain. Von Hier aus sind auch endlich die ersten Häuser von Chamorca zu sehen. Kurz hinter dem Drachenbaumhain, an einem Holzstrommast verlassen wir den inzwischen breiter gewordenen Weg. Am Wegabzweig gehen wir den nach links abwärts führenden Weg. Unser Weg führt direkt parallel unter der Stromleitung entlang. Im weiteren Verlauf überqueren wir eine kleine Steinbrücke, um gleich danach noch eine Steinbrücke zu überqueren. Zwischen kanarischen Häusern gehen immer noch bergan und erreichen die Dorfstrasse. Wir gehen links auf die Asphaltstrasse und nach zwei Kurven kommen wir nach 5½ Stunden Gehzeit wieder am Plaza de Chamorga an.

Anforderung: 5,5 Stunden (schwer) Aufwärts 1503m Abwärts 1503m Länge 14,7 km

Anfahrt mit Mietwagen:

Von Nord: Von Puerto de la Cruz Autobahn TF5 bis hinter La Laguna die Abfahrt „Tegueste“. Richtung Anaga und Las Mercedes und TF 12 halten. Vor las Canteras auf die TF12, die später zur Anaga Höhenstraße wird. Nach 60 Minuten auf die TF123 bis Chamorga.
Von Süd: Von Costa Adeje auf der Autobahn TF1 bis Santa Cruz. Auf der TF11 bis San Andres, weiter auf der TF12 bis zur Anagahöhenstraße TF123, auf der TF23 in Richtung Chamorga

Anfahrt Linienbus:

Von Nord: Keine Anfahrt mit dem Linienbus möglich
Von Süd Costa Adeje: Keine Anfahrt mit dem Linienbus möglich

PDF zum ausdrucken – Riscosteig

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 14638 m
Maximale Höhe: 601 m
Minimale Höhe: 12 m
Gesamtanstieg: 1208 m
Gesamtabstieg: -1149 m
Total time: 05:06:56

Karneval auf Teneriffa 2015

IMGP2446In den Monaten Januar – März findet auf Teneriffa nach Rio de Janeiro der zweitgrößte Karnevall der Welt statt. Bei fühlingshaften Temperaturen befindet sich der Großteil der Insel im Ausnahmezustand.
Jedes Jahr werden die aktuellen Geschehnisse unter ein aktuelles Motto gestellt. Dieses wird dann von den „Murgas“ (Gesangsgruppen), „Comparsas“ (Tanzgruppen) und anderen kostümierten Gruppen dargestellt.
Wie beschreibt man den kanarischen Karneval?
Bunt, heiß, laut, lebenslustig, ausgelassen, heiße Rhythmen, glitzernde Kostüme, nackte Haut – Lebensfreude pur. Auch diese Wortwahl lässt nur erahnen, wie die Canarios ihren Karneval feiern. Glück haben die Urlauber die Anfang Februar 2015 auf Teneriffa sind und hier den Karneval miterleben können.
Da wir persönlich den Karneval in Puerto de la Cruz mögen, haben wir die Auflistung WAS und WANN in Puerto de la Cruz stattfindet.

Karneval in Puerto de la Cruz:

01. Februar 12.00 Uhr Vorstellung der Kandidatinnen zur Wahl der Königin am Strand Playa Jadin
08.Februar: 17.00 Uhr Wahl der Kinderkönigin des Karnevals auf dem Plaza de Europa
14.Februar: 10.00 Uhr „Karneval der Sinne – Santiago de Cuba“ – Karneval für Touristen
14. Februar: 19.30 Uhr Weißes Karnevalsfest am Hafen
14. Februar: 20.30 Uhr Karnevalseröffnung in der Stadt
18.Februar: Bestattung der Sardine.
20.Februar: Männer Marathon „Mascarita Ponte Tacón“ (Hindernislauf für Männer auf Stöckelschuhen)
21.Februar: Coso – Großer Karnevalsumzug: 16:00 Uhr.
22.Februar: Abschlussveranstaltung des Karnevals 2015

An vielen Abenden ist Tanz auf dem Plaza del Charco.

Ein Highlight, von vielen, ist das Stöckelschuh-Rennen, ein Teil des Karnevals (auf Spanisch: Ponte Tacón – zieh dir Stöckelschuhe an). Hier ziehen sich verkleidete Männer als Frauen an und absolvieren einen Parcours in Stöckelschuhen mit bis zu zwölf Zentimeter hohen Absätzen. Stellen Sie sich bildlich vor: Verkleidete, aufgetakelte Männer auf Stöckelschuhen laufen über holpriges Kopfsteinpflaster, angefeuert von der Menschenmenge.
Da der Stöckelschuhlauf am Abend stattfindet, haben die Männer schon das eine oder andere Bier getrunken. Es kommt immer zu Stürzen – die Sanitäter stehen schon bereit.

Taxi fahren auf Teneriffa

Das Fahren mit dem Taxi ist auf Teneriffa relativ preiswert. Innerhalb einer Ortschaft (z.B. Puerto de la Cruz) kostet je nach Tageszeit und Wochentag 3,50 € – 4,50 €. Für die Fahrt von Puerto de la Cruz nach La Orotava muss man 7,00 € – 8,00 € veranschlagen. Die gleichen Tarife gelten natürlich auch für den Süden Teneriffas.
Wenn man ein Taxi haben möchte, geht man an einen Taxistand oder hält den Arm raus, dass das Taxi anhält. Aber nicht gleich den Mut verlieren, wenn nicht jedes Taxi anhält, obwohl es frei ist.

Taxi aus Puerto de la Cruz
Taxi aus Puerto de la Cruz

Die gesetzliche Reglung ist so, dass die Taxis von und in Puerto da la Cruz Gäste transportieren darf. Wo das Taxi stationiert ist, steht am Taxi geschrieben. Ist ein Taxi in La Orotava stationiert, hat soeben Gäste nach Puerto de la Cruz gebracht, darf es keine Gäste nach La Orotava mit zurück nehmen. Deswegen fahren manche Taxis einfach weiter, obwohl sie die Hand heraushalten.

 

 

 

Die Taxis haben auf dem Dach ein grünes Licht. Klar, es bedeutet „Taxi ist frei“. Daneben sind die drei Nummern „1,2 und 3“. Leuchtet die „1“ bedeutet das, niedrigster Tarif. Leuchtet die „3“ bedeutet das höchster Tarif. Der Tarif richtet sich danach, ob es ein Wochentag, Feiertag, Wochenende, Morgens oder am Abend ist.

 

Auf den Montaña Roja

Neu 165Für jeden was dabei – Surfer, Wellen, Sandstrand und Vulkanwanderung. Der perfekte Urlaubstag für Wanderer und Badefreunde.
Der kleine Küstenort El Medano liegt an der Südostküste Teneriffas. Durch relativ sichere Windverhältnisse ist El Medano ist das Paradies für Wind – und Kitesurfer; Wanderern bietet der Montaña Roja ein lohnendes Ziel, bei zu starkem Sturm sollte jedoch von einem Aufstieg auf den Montaña Roja verzichtet werden.

Durch den kleinen, touristisch weniger erschlossenen Ort El Medano beginnen wir unsere kombinierte Küsten- und Vulkanwanderung am Strand von El Medano. Der Paseo de Nuestra Señora Mercedes de Roja, die holzbeplankte Promenade, parallel zum Strand gehen wir, an zahlreichen Cafes und Surf-Shops entlang, in das Naturschutzgebiet Montaña Roja.
Am Ende des Holzplankenweges, vor einem Hotel halten wir uns nach links in die Sanddünen hinein. Wir wandern über ein kleines Felsenplateau, weiter parallel zum Strand, einen ausgeschilderten, nach rechts abbiegenden Weg zum Playa de la Tejita ignorieren wir und halten uns weiter geradeaus, parallel zum Strand. 5 Minuten nach der Wegkreuzung liegt rechter Hand Teneriffas einzige Lagune. Sie bietet Zugvögeln eine Ruhezone und den hier lebenden Vögeln wie dem Fluss- und Seeregenpfeifer den Lebensraum.
Wir halten auf ein flaches Steinhaus zu, an der linken Hauswand eingepflockte Holzpfähle bringen uns zur nächsten Wegkreuzung. Wir halten uns nach rechts, zum ausgeschilderten Weg auf den Montaña Roja. Zwischen Holzpflöcken geht es auf einem Pfad aus Sand und Sandsteinplatten in Richtung „roter Vulkan“. Der Weg wird steinumsäumt, wenige Minuten später gehen wir an der nächsten Wegkreuzung auf dem Hauptweg gerade aus weiter.
Unser steiniger Weg führt uns leicht ansteigend hinauf, mal über kleine Naturstufen, mal über Bimsstein. Der rote Bimsstein ist namensgebend für diesen Vulkan.
An den Vulkanhängen gedeihen windgeduckten Wolfsmilchgewächse und das Salzkraut mit dickfleischigen Blättern.
Auf dem Gipfel des Montaña Roja, auf dem eine Vermessungssäule steht, erwartet uns ein phantastischer Blick über die Küstenlandschaft und die dahinter liegende Landschaft.
Von hier oben ist das gut ausgebaute Spazierwegenetz im Küstengebiet zwischen und auf den Montaña Roja und dem etwas kleineren Vulkanberg Montaña Bocinegro sichtbar.
Retour auf unserem Aufstiegsweg geht es bergab. Da wir einen Abstecher auf den Montaña Bocinegro machen, halten wir uns an der nächsten Wegkreuzung geradeaus und laufen den steinumsäumten Weg entlang. Eine Minuten später, an der nächsten Weggabelung halten wir uns rechts, an der nächsten Wegkreuzung halten wir uns geradeaus. Dieser Weg schlängelt sich parallel zum blauen Atlantik in Richtung Montaña Bocinegro. An einer ausgeschilderten Wegeskreuzung halten wir uns rechts. Nach wenigen Schritten haben wir den höchsten Punkt des Montaña Bocinegro erreicht und genießen den freien Blick und das Tosen des Meeres.
Unser Weg, erst steinumsäumt später mit einfachen Holzpflöcken, bringt uns zur Küstenlinie. Am feinsandigen Strand geht es zurück nach El Medano.

Bei Sturm nicht auf Montaña Roja aufsteigen
Für Autofahrer: TF 64, Parken in den Seitenstrassen sehr gut möglich

Anforderung: 2,0 Stunden (leicht) Aufwärts 189m Abwärts 189m Länge 5,8 km

Anfahrt mit Mietwagen:

Von Nord: Von Puerto de la Cruz Autobahn TF5 bis hinter La Laguna. Abfahrt auf die TF2 in Richtung Aerport (Flughafen). Weiterführend auf der Autobahn TF1 bis El Medano. Abfahrt 22 bis El Medano nehmen. Fahrzeit 1 Stunde.
Von Süd: Von Playa de las Americas die Autobahn TF5 El Medano. Abfahrt 22 bis El Medano nehmen. Fahrzeit 30 Minuten

Anfahrt Linienbus:

Von Nord: Mit Titsa Bus 103 bis Santa Cruz. in der Woche aller 30 Minuten, Wochenende stündlich. Von Santa Cruz Nr. 116 um 10.00 und 12.00 Uhr

Von Süd Costa Adeje: Mit Titsa Bus von Los Christianos ab 07.30 Uhr aller 60 Minuten. Von Adeje mit Nr. 483 um 9.55 und 11.00 Uhr (11.00 Uhr nur wochentags)

PDF zum ausdrucken – Montaña-Roja

GPS-Route mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil:

Gesamtstrecke: 7115 m
Maximale Höhe: 422 m
Minimale Höhe: -75 m
Gesamtanstieg: 923 m
Gesamtabstieg: -423 m
Total time: 20:16:20