Knigge für einen Wander-Wettbewerber

Donnerstag, Februar 14, 2013

I. Wolf Der Knigge-Coach

Es gibt Wanderungen, da überschneiden sich zwei oder mehrere Wanderanbieter am gleichen Tag und im gleichen Wandergebiet. Vom Transfer zu den Startpunkten der Wanderungen eigentlich kein Problem, da alle mit dem Linienbus unterwegs sind und die Wanderführer in einem Telefonat mit dem Titsa-Büro bei Überfüllung des TITSA-Busses einen zusätzlichen Bus anfordern können.

Am Beginn der Wanderung steigt die eine Gruppe etwas früher aus, die andere Wandergruppe trinkt vielleicht vor dem Beginn der Wandertour einen Cortado oder lässt sich vom Wanderführer einige interessante Erzählungen berichten. So schafft sich eine Gruppe etwas Zeit und man hängt sich nicht während des Tages auf der Pelle.

Problematischer ist es manchmal bei der Einkehr, gerade in abgelegenen Ortschaften mit nur einer Kneipe und diese hat dann vielleicht nur eine winzig kleine Gaststube.

Was passiert dann in einer kleinen Gaststube? Man denkt, das, auch wenn es zwei verschiedene Wanderanbieter mit Wandergästen sind, findet sich für alle Teilnehmer ein Platz zum Essen einer  Kleinigkeit und zum Abstellen eines Bierglases. Wir wurden leider mehrmals eines anderen belehrt. Ein Wettbewerbs- Wanderführer mit einer Handvoll Gästen ist zeitlich vor unserer, einer etwas größeren Gruppe in der einzigen Gaststube und belegt einen 4m langen Tisch mit insgesamt 6 Personen. Das macht eine gefühlte Platzfreiheit von 1,20m zum nächsten Tischnachbarn.

Knigge sagt dazu: Beim Einteilen der Sitzgelegenheiten sollte man sich davon überzeugen, ob die Tischnachbarn auch genügend Platzfreiheit, sprich die sogenannte Ellenbogenfreiheit haben und genügend Platz für das Auftragen verschiedener Speisen in der Tischmitte vorhanden ist. Man rechnet pro Gast etwa 60 bis 80 cm Abstand.

Auf Grund der kompletten Tischblockade versorgte sich unsere Gruppe mit Getränken an der Bar und zog es dann vor, in der Sonne und vor der Kneipe auf den Bus zu warten.

Nachteilig ist die Angelegenheit für den Gastwirt, denn ganz sicher hätten einige unserer Gäste auch etwas aus der Küche verköstigt.

Wir sitzen, einige auf einer kleinen Mauer, andere auf Holzblöcken vor der Bar, als einige Minuten später die 5 Personen und ihr Wanderführer die Bar verlassen, der Wettbewerbs-Wanderführer schickt noch ein schadenfrohes Grinsen in Richtung des Aventura-Wanderführers.

Danach die Einladung des Wettbewerbs -Wanderführers zu unseren Gästen „ Kommt das nächste Mal mit mir, dann bekommt ihr auch einen Sitzplatz“  ist nach seiner Tischokkupation und seinem Verhalten keine gute Werbung für ihn.

Knigge lässt grüßen.

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