Alle Jahre wieder – Der Kampf gegen das Lampenputzergras

Dienstag, Januar 17, 2017

Das Cabinero de Canarias von Teneriffa hat dem Lampenputzergras den Kampf angesagt. Mit drastischen Maßnahme soll die weitere Ausbreitung dieser exotischen Pflanze auf Teneriffa verhindert werden. Durch ihre massive Verbreitung führt sie der endemischen Flora schwere Schäden zu. Sie ist inzwischen auf den kanarischen Inseln schon weiter verbreitet , als die kanarische Dattelpalme.

Das Lampenputzergras wurde Mitte des 19.Jahrhunderts auf den kanarischen Inseln eingeführt.
Auf den Inseln El Hierro, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote ist der Befall nicht so stark. Auf den Inseln Inseln Teneriffa, Gran Canaria und La Palma, auf denen das Gras schon extrem verbreitet ist, soll alles getan werden, um weiteres Wachstum zu vermeiden.
Auf Teneriffa hat sich das Lampenputzergras schon von der Küstenregion bis hin zu den mittleren Höhenlagen verbreitet. Das Gras kann bis zu 20 Jahre alt werden und trägt bis zu 10000 Samen pro Pflanze. die bis zu 6 Jahre keimfähig bleiben. Es ist sehr resistent gegen Beschnitt, Feuer und auch gegen viele Herbizide. So sollen zuerst die blühenden Teile der Pflanze entfernt werden, am besten an Windstillen Tagen, da sonst die Samen vom Wind verbreitet werden können.

Wie will man ein weiteres Ausbreiten der Pflanze verhindern?
Die Blüten sollten mit einer Tüte umschlossen und erst danach die Stengel der Pflanze abgeschnitten werden. Sollte das aufgrund der Größe der Pflanze nicht möglich sein, muss jede Blüte einzeln abgeschnitten und dann in eine Tüte verpackt werden. Herabgefallenen Samen sollten umgehend eingesammelt werden.

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