Schnorcheln auf Teneriffa, noch immer ein Geheimtipp

Freitag, Juli 8, 2016

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Schnorcheln mit Meeräschen

Wer seinen Urlaub auf Teneriffa verbringt, der wird zweifelsfrei von der Insel des ewigen Frühlings fasziniert sein, da die Insel nicht nur Sonne und Meer bietet, sondern obendrein verschiedene Gebirgszüge, weitläufige Wälder und einen Abwechslungsreichtum, der seines Gleichen sucht und nur schwer finden wird. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass genau dieser Abwechslungsreichtum unterhalb der Wasseroberfläche weiter geht und auf seine Erkundung wartet, wozu man nicht gleich zum Tauchen gehen muss. Es reicht vollkommen aus, wenn man schnorcheln geht, auch wenn Teneriffa nicht zu den weltweiten Hotspots des Schnorchelns gehört, was natürlich einen bestimmten Grund hat.

Auf Teneriffa gibt es keine bunten Korallenriffs. Allerdings macht das gar nichts, denn das Meer rund um Teneriffa ist deshalb nicht weniger faszinierend, was in erster Linie am vulkanischen Ursprung der Insel liegt. Wer ein Mal am Teide war und die vielen verschiedenen Gesteinsformationen der beeindruckenden Lavalandschaft gesehen hat, der bekommt auch ein ungefähres Bild davon, wie es unter der Wasseroberfläche aussieht: schroffe und bizarre Felsen werden von weich geschwungenen Flächen abgelöst, während an der nächsten Stelle sandige Ebenen in Felder von runden Findlingen übergehen. Im Großen und Ganzen mutet die Unterwasserlandschaft teilweise sogar ein wenig mystisch an.

Von Fischen und Meeresschildkröten

Viele, die das erste Mal auf Teneriffa schnorcheln gehen, werden echt durch die Vielzahl an Fischen überrascht. Es ist nicht so, dass man durch gigantische Fischschwärme taucht, aber es gibt rund um die Kanarischen Inseln echt sehr viele verschiedene Arten, da die Gewässer zwar nicht kalt sind, aber doch einem kühlen Meeresstrom unterliegen, der für sehr nährstoffhaltige Bedingungen sorgt, was den Artenreichtum begünstigt. Und dann gibt es da noch ein ganz besonderes Highlight: Meeresschildkröten! Ja, es gibt af Teneriffa tatsächlich Meeresschildkröten, von denen die meisten Menschen im Zusammenhang mit Teneriffa nie etwas gehört haben. Und das, obwohl es in den kanarischen Gewässern gleich mehrere gibt, von denen an bestimmten Stränden die Suppenschildkröte sogar fest angesiedelt ist. Wer sich auf die Suche nach diesen macht, sollte aber bitte nicht dem Selfie-Wahn verfallen, denn leider ist immer wie der zu beobachten, dass die Tiere von Schnorchlern bedrängt werden, damit diese dann mit Hilfe eines Selfie-Sticks ein Urlaubsfoto schießen können.

An welchen Stränden lohnt sich das Schnorcheln?

Diese Frage kann nicht so leicht beantwortet werden, denn alle Strände auf Teneriffa haben ihren eigenen Reiz. Strände, die an felsige Bereiche grenzen und somit auch einen steinigen Untergrund mit vielen Versteckmöglichkeiten für die Fische haben, beherbergen nun Mal andere Meeresbewohner, als feinsandige Strände, an denen sich mit etwas Glück auch Mal ein Rochen oder Engelhai finden lässt. Und keine Angst, die Engelhaie auf Teneriffa tun niemandem etwas… Alles in allem kann aber schon gesagt werden, dass steinige Abschnitte mehr Fische, Krebse, Muscheln und Seesterne beherbergen.

Wer das Meer liebt, kann sich auch ein Teneriffa Ferienhaus mit Meerblick suchen, hat Ruhe und ist jeden Tag schnell am Wasser um beim Schnorcheln die Unterwasserwelt zu erkunden.

Man braucht keinen Tauchkurs

Einer der größten Vorteile beim Schnorcheln ist, dass es wirklich nicht viel Geld kostet. Alles was gebraucht wird, sind Flossen, Taucherbrille, Schnorchel und vielleicht ein dünner Neoprenanzug, da das Wasser in den Wintermonaten auch Mal nur 19 Grad haben kann. Aber das war es dann auch schon an benötigter Ausrüstung und diese ist im Decathlon bereits für etwa 30 Euro zu haben. Da kann man nun wirklich nicht meckern.

Schnorcheln zu gehen hat nebenher auch noch den Vorteil, dass es zeitlich nicht begrenzt und wirklich total entspannt ist, wenn man sich ruhige Gewässer sucht. Man legt sich einfach ruhig aufs Wasser und bewegt sich langsam fort, dann kommen viele Fische schon von ganz alleine an, um den Besucher genauer unter die Lupe zu nehmen. Und auch Krebse, Tintenfische und scheue Fischartenlassen sich am besten beobachten, wenn man sich ihnen langsam nähert.

Vorsicht ist dennoch geboten

Unerfahrene Schnorchler sollten auf Teneriffa nur dort schnorcheln gehen, wo das Wasser ruhig und die Bucht geschützt ist. Die Strömungen auf den Kanaren dürfen niemals unterschätzt werden, und die durch den vulkanischen Ursprung entstehenden Rippströmungen sind gefährlich. Wer auf die Flaggen am Strand achtet und nicht zu viel riskiert, der wird eine Erinnerung mit nach Hause nehmen, die viele Urlauber leider verpassen.

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Kategorie: Teneriffa

Comments (1)

 

  1. Canarian Sea sagt:

    Hallo 🙂

    Das mit dem Schnorcheln kann ich nur bestätigen. Wer auf der Insel ist und nicht unter die Wasseroberfläche guckt, ist selbst schuld. An der Playa de las Teresitas hatte ich zum Beispiel schon Mal das Glück, mit einem zwei Meter großen Schmetterlingsrochen zu schnorcheln und suche auch schon länger die kleinen Engelhaie dort, hatte mit denen aber noch kein Glück.

    Eines meiner nächsten Ziele ist Las Galletas, denn dort kann man mit ein wenig Glück Runde Stechrochen und Mantas treffen, was natürlich der absolute Hammer wäre.

    Aber auch sonst ist einfach wahnsinnig viel zu sehen, was man nicht erwartet. Die portugiesische Galeere zum Beispiel, die zwar schön ist, aber der man sich am besten nicht nähert, weil eine Berührung ihrer Tentakeln recht schmerzhaft werden kann.

    Da ist es schon recht seltsam, dass es im Meer rund um die Kanaren bisher keine Schutzgebiete gibt, während an Land sehr viele existieren.

    Viele Grüße 🙂

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