Die kanarische Banane

Mittwoch, November 27, 2013

Bananenstaude

Bananenstaude

Die Oberfläche einer Bananenplantage muss bei der Neupflanzung 0,80-1m  Tiefe abgetragen werden.  Dieser tiefe Graben wird mit einer Schicht Steine bedeckt.  Darauf kommt eine Schicht Kies und Muttererde. Nach der Düngung und dem Ziehen von Bewässerungskanälen (heute PVC Rohre) kann mit der Pflanzung begonnen werden. Die Bananenplantagen sind wegen des Windes mit Mauern umgeben. Nach ca. 1 Jahr kommt die erste Blüte oder was wie eine Blüte aussieht. In Wirklichkeit sind die Blüten immer am äußersten Ende der Bananenstaude. Damit die letzten Bananen reifen können, muss man die letzten Blüten mit der Hand abnehmen. Ein Kolben wiegt 15-60kg. Nachdem der Kolben geerntet ist, wird die gesamte Pflanze abgeschnitten und zu Viehfutter verarbeitet. Inzwischen ist an der Staude eine zweite Pflanze (alle anderen werden entfernt) herangewachsen. Nach 12 Jahren muss die gesamte Anlage erneuert werden.

Die Banane braucht extrem viel Wasser. Das  Wasser kommt aus den Wassergalerien der Berge und wird in meist runden großen nach oben offenen Betonbehältern zwischengelagert . Es muss oft und regelmäßig gegossen werden. Oft sieht man, dass die Bananenplantagen abgedeckt sind. Die soll den Wasserhaushalt der Banane besser regulieren. Eine Bananenpflanze benötigt ca. 100 Liter Wasser pro Monat. Ist sie abgedeckt, benötigt die Pflanze 10 Liter Wasser weniger, was bei der Vielzahl der Pflanzen schon beachtlich ist. Auch regelmäßiges düngen ist notwendig. Besonders zu schaffen macht den Bananenbauern die weiße Fliege. Ein Schädling der sich immer wieder an der Bananenpflanze vergreift. Auch der „Picudo“ ein Erdinsekt der die Wurzeln anfrisst, die rote Spinne und die Cochenille – Laus versuchen die Banane zu schädigen. Aus diesem Grund sieht man immer wieder die blauen Plastiksäcke die über die Frucht gestülpt sind. Sie sollen die Banane nur schützen.
Die Wuchsperiode einer Pflanze ist 09-10 Monate. Die kanarische Banane wird nur auf den kanarischen Inseln und auf dem spanischen Festland verkauft. Durch die dünne Schale ist diese Banane nicht so gut transportfähig und sie reift sehr schnell.
Die kanarische Banane schmeckt am Besten, wenn sie schon leicht braune Stellen hat. Ist sie nur schön gelb (wie Deutsche die Banane so gerne haben), ist ihr süßes Aroma noch nicht voll ausgeprägt.

Die kanarische Banane in der Krise

La Palma – 700 Tonnen Bananen vernichtet / Bauern bangen um Existenz
Kanarische Inseln, 07.03.2007: Auf La Palma werden diese Woche fast 700 Tonnen Bananen vernichtet, um den fallenden Marktpreis zu stützen. Man spricht bereits von der bisher größten Krise des Sektors. Die Situation der 6000 Bauernfamilien ist ungewiss. Für ein Kilo der Südfrüchte bekommen sie nur noch gut 20 Cent. Der Verbraucher zahlt dafür im Laden rund zwei Euro. Seit Dezember letzten Jahres schon mussten die Bauern ständig weiter schrumpfende Abnahmemengen oder Preissenkungen hinnehmen. Subventionen erhielten sie bisher nicht.

Ein Rezept zu schönen Grillabenden finden Sie auf der Hauptseite von Aventura Wandern.

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