Von Teneriffa nach Dresden

Dienstag, Juni 5, 2012

kanarische Kiefer in Dresden Laubegast

Kanarische Kiefer in Dresden Laubegast ?

Was haben die kanarische Insel Teneriffa und das schöne Land der Sachsen gemeinsam?

Das gute Essen, die gemütlichen Menschen, die „eigene“ Sprache? Auch!
Aber sicher wäre niemand auf die Idee gekommen, dass die kanarische Kiefer auch in Sachsen wächst.

Unsere Wanderer Lutz und Heidemarie aus Dresden staunten in ihrem Teneriffa – Urlaub nicht schlecht, als sie die auf Teneriffa beheimatete kanarische Kiefer gesehen haben. Denn in ihrem  Garten steht groß und stolz eine kanarische Kiefer.

Ca. 12m hoch, mit den typischen langen Nadeln, die zu drei Nadeln in einem Paar stehen.

Wer hätte das gedacht, dass die Pino Canario auch ohne die Feuchtigkeit der Passatwolken und dem vulkanischen Boden so prächtig gedeiht. Aber wie schaut´s im Winter aus, wenn Frost und Kälte einhalten.
Was auf den ersten Blick wie eine kanarische Kiefer aussieht, kann im Zweifelsfalle auch eine Jeffreys Kiefer  sein. Wuchsform, Nadel sind der kanarischen Kiefer sehr ähnlich. Einzigst am Aufbau des Stamms, an der Rinde läßt sich genau erkennen, um welche Kiefernart es sich handelt.

 

Viele Grüße von Teneriffa nach Dresden / Laubegast.

Comments (3)

 

  1. Angela sagt:

    Hallo Michael,
    Danke für Dein Kommentar. Es ist wirklich manchmal sehr schwierig. Auch kommt es immer auch auf die Informationsquelle an. Viele Quellen sagen etwas vollkommen anderes aus. Wir sind jetzt sehr froh Inas in unserem Team zu haben. Ina ( siehe ) ist Botanikerin und gibt uns immer sehr wertvolle Hinweise.

  2. Michael sagt:

    Einem ähnlichen Irrtum war auch ich aufgesessen, als ich vor ein paar Jahren auf einem Friedhof in einem kleinen Ort bei Weimar zwei Exemplare einer sehr ähnlichen dreinadeligen Kiefernart sah. Schuld sind vielleicht einige Reiseführer, welche den Touristen erklären die kanarische Kiefer sei die einzige dreinadelige Art weltweit. Ähnliche Arten zu endemisch auf den Kanaren heimischen Pflanzen scheint es weltweit einige zu geben. So sah ich vor einiger Zeit im Fernsehen einen Bericht über eine Insel im Golf von Persien. Dort wachsen Bäume, die den kanarischen Drachenbäumen sehr sehr ähnlich sehen. Es gelingt bestimmt nur botanisch sehr bewanderten Menschen die Arten auseinander zu halten, bzw. sie zweifelsfrei ihrer Heimat zuzuordnen.

  3. Ina sagt:

    …von Teneriffa nach Dresden…
    Ich halte es auch fuer sehr unwahrscheinlich , dass eine Kanarische Kiefer sich in diesen geografischen Breiten haelt aufgrund der sehr langanhaltenden niedrigen Temperaturen, d.h. sie ist in Mitteleuropa nicht mehr winterhart. Pinus canariensis ist an das suptropisch-mediterrane Klima der Inseln angepasst, vorallem an die trockenen Zonen, wo es dann im Norden der Inseln zur Abloesung des Lorbeerwaldes kommt und an den leeseitigen Gebieten auch zum Kontakt mit dem thermophilen Buschwald und Sukkulentenbusch.
    Natuerlich kann man verstehen, dass man sich schnell freut wenn man glaubt eine Kanarische Kiefer auch ausserhalb der Inseln entdeckt zu haben, aber es gibt viele dreinadlige Pinus-Arten, auch mit sehr langen Nadeln. Die Struktur der Rinde des Baeumes, die Zapfen und einige andere Erkennungsmerkmale sollten aber nicht ausser Acht gelassen werden. Vielleicht handelt es sich um eine Jeffreys- Kiefer (Pinus jeffrey) oder eine Gelb-Kiefer (Pinus ponderosa)? Ich kann es anhand der Bilder leider nicht erkennen, aber vielleicht kann diese Internet-Seite http://blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/3_nadeln.htm#1.2.

    oder ein Bestimmungsbuch fuer Nadelhoelzer weiterhelfen.

    Viele liebe Gruesse, Ina

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